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Vespa 125 1964

Motorradtypen > Vespa

Vespa 125 1964

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Motor/ Antrieb

 

Jahrgang

1964

Bauart

1 Zylinder 2-Takt
luftgekühlt

Antrieb

Antriebsschwinge

Hubraum in ccm

125

Extras

Trommelbremsen
Höchstgeschwindigkeits-
zeichen ( 75 )
erforderlich!
4-Gang

Leistung in PS

5,2

Vmax Km/h

75

Karosserie

 

Bauart

--

Tragstruktur

selbsttragend

sonstiges

--

Gewicht Kg

95

Die Entstehung der Vespa



Corradino D'Ascanio war der Mann der die Vespa ins Leben rief. Der Ingenieur versuchte sich erstmals an einem Strassen- Gefährt nachdem er den Auftrag von Enrico Piaggio erhalten hat.
Enrico Piaggio, ein ehemaliger Kriegsflugzeug- Konstrukteur besitze die nötigen Mittel wie Werkzeug, Maschinen und die Räumlichkeiten um mit der vorhandenen Fabrik in Pontedera bei Pisa die Produktion zu starten.

Der Startschuss folgte kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges und das obwohl der Ingenieur eigentlich Hubschrauber bauen wollte. In der Geschichte der mobilen Entwicklung wurden die Fahrzeuge immer wieder nach Tiernamen benannt. Der VW Käfer, der einem Käfer wirklich nahe kommt oder etwa die französische Ente. Eines haben sie alle gemeinsam, sie wurden zum Erfolg. Da dieses Phänomen nicht nur bei vierrädrigen Fahrzeugen gelingt beweist die Vespa ( Wespe ) eindrucksvoll.
Am Anfang mit einem schwachen 98ccm 2-Takt Motor schaffte es die erste Vespa Paperino 1946 mit gerade Mal 60 Km/h und 3.2 PS eine Erfolgsgeschichte zu starten.
Ziel der Ur- Vespa- ein einfaches Motorrad welches für den Stadtverkehr, wie sich herausstellte, predistinierter nicht sein konnte.
Optisch eher gewöhnungsbedürftig sah man ihr die rosige Zukunft nicht an, zumal die ersten Modelle in der übrig gebliebenen olivgrünen Kriegsfarbe lackiert wurden. Der Motor zwar kompakt, dennoch fern der Achse auf der rechten Seite montiert, sorgte beim Fahrer permanent für den leichten Drang sich nach links auszulagern um dem Roller die nötige Spurtreue zu verleihen.
Beim Antrieb wurde auf Direktantrieb gesetzt, da in der damaligen Notzeit schlicht und einfach die Materialien, oder das Geld fehlte um Kettenantriebe zu produzieren.



Vespas bereit für die Auslieferung

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Die arg gebeutelten italienischen Bürger verfügten nach verlorenem Krieg über wenig finanzielle Mittel um sich die teuere Anschaffung auf vier Rädern leisten zu können. Da kam die Vespa sehr passend vom Band gerollt. Günstig, zuverlässig und robust wurde sie zum Star. Die zweite Vespa die 1948 ins Leben gerufen wurde, verfügte bereits über einen Motor mit 125ccm, 4.5 PS und war 70 Km/h schnell. 1955 folge die Hubraumvergrösserung auf 150ccm welche die Wespe bereits auf 100 Km/h beschleunigte.
Im ersten Jahr wurden bereits 2500 Exemplare verkauft, in den darauf folgenden Jahren konnte man schon fünfstellige Verkaufszahlen vorweisen. Bis heute sind es über 17 Millionen verkaufte Roller. Bald wurde auch das Ausland auf den Star aufmerksam und so nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf.
In den fünfziger Jahren sah sie sich grosser Beliebtheit auch nördlich der Alpen wieder und kam 1947 erstmals in die Schweiz. 1950 wurde die Vespa auch nach Deutschland exportiert. Jakob Oswald Hoffmann sicherte sich 1949 den Lizenzvertrag mit Piaggio und baute so die Vespa auf Lizenzbasis. Mit grossem Aufwand entwickelte Hoffmann die Vespa zur Königin weiter und dies obwohl er keine Genehmigung dafür einholte. Daraufhin kündigte Piaggio den Lizenzvertrag mit sofortiger Wirkung. Nebenbei versuchte sich Hoffmann in der Entwicklung eines Rollermobils ( Hoffmann Kabine ) auf Basis der Vespa die aber dem BMW Isetta ziemlich nahe kam. BMW verklagte die Hoffmann Werke auf Patentrechtsverletzung und gewann den Prozess. 1954 musste Hoffmann Konkurs anmelden


Hoffmann: Königin

Bild 3: Vespa 125 1964

Dito Bild 3

Dito Bild 3

Video: Vespa Startprobleme!

Vespa: Startprobleme

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